Mann im Anzug mit lächelndem Gesicht, neben dem Logo der FCA.

„Regulierung schafft Vertrauen – warum ich mich bewusst der FCA unterstellt habe“

Sven von Bismarck, 11. Juni 2025

Vertrauen ist im internationalen Geschäft keine Nebensache.


Es entscheidet oft darüber, ob ein Investor mit einem Partner weitergeht – oder nicht. Doch Vertrauen entsteht nicht allein durch Worte. Es braucht Strukturen, Standards – und manchmal: Aufsicht.

 

Ich war von 2014 bis 2021 unter der britischen Financial Conduct Authority (FCA) reguliert – also sieben Jahre lang.
Nicht, weil ich musste. Sondern weil ich zeigen wollte, dass ich bereit bin, mich an den höchsten internationalen Standards messen zu lassen.

 

Was bedeutet eine FCA-Zulassung – und was habe ich konkret verantwortet?

Die FCA gilt als eine der strengsten Finanzaufsichten weltweit. Eine Zulassung dort ist kein formaler Haken, sondern das Ergebnis umfassender Prüfungen zu Integrität, fachlicher Eignung, Finanzlage und Compliance-Strukturen.

Ich war während meiner regulierten Tätigkeit unter anderem in folgenden Funktionen zugelassen:

🔹 Partner
🔹 Customer Function (Kundenverantwortung)
🔹 Compliance Oversight
🔹 Money Laundering Reporting Officer (MLRO)

 

Diese Rollen bedeuteten mehr als nur Titel – sie brachten echte Verantwortung mit sich:

🔹Verantwortung für interne Kontrollsysteme

🔹Pflichten im Umgang mit sensiblen Kundengeldern

🔹Berichtspflichten gegenüber der Aufsicht

🔹Überwachung von Geldwäscheprävention und regulatorischem Reporting

 

Kurz: Ich stand persönlich in der Pflicht – und zwar umfassend.

 

Passporting: Reguliert in UK – tätig in der EU

Ein oft übersehener Punkt:
Durch das sogenannte Passporting konnte ich als FCA-regulierter Akteur auch in Deutschland, Luxemburg und Österreich aufsichtskonform tätig sein – und das ohne Umwege oder Sonderlösungen.

 

Diese Möglichkeit habe ich zwischen 2014 und 2021 intensiv genutzt:

🔹Bei Beteiligungsmodellen mit ausländischen Investoren

🔹In SPV-Strukturen mit Sitz in Luxemburg

🔹In Direktbeteiligungen an deutschen GmbHs mit Investoren aus Katar oder dem GCC-Raum

Das hat mein Verständnis für regulatorische Schnittstellen und kulturelle Brücken nachhaltig geprägt.

 

Wichtig für mich – und für potenzielle Partner:

Während meiner gesamten Zeit unter FCA-Aufsicht gab es keine einzige disziplinarische oder regulatorische Maßnahme durch die FCA oder die PRA gegen mich.
Das ist heute leider nicht selbstverständlich – aber ein Indikator für Verlässlichkeit, Integrität und saubere Arbeit.

 

Was bleibt? Erfahrung – und Anspruch.

Heute ist das Passporting passé. Der Brexit hat viele Strukturen erschwert.
Doch was bleibt, ist die Erfahrung:
✅ Wie man regulatorische Prozesse aufsetzt
✅ Wie man unter verschiedenen Aufsichtsregimen rechtssicher agiert
✅ Wie man Vertrauen auch über Systemgrenzen hinweg aufbaut

Ich habe gelernt, mich an hohen Standards zu orientieren – und sie einzuhalten, auch ohne Zwang von außen.

 

Wozu das heute relevant ist

Ob bei der Strukturierung von Beteiligungen, der Umsetzung von SPVs oder der Begleitung internationaler Investoren – mein Anspruch ist geblieben:
Transparenz, Zuverlässigkeit, regulatorische Klarheit.

Denn echte Professionalität zeigt sich nicht nur in guten Ideen – sondern darin, wie man sie umsetzt.

Wenn Sie mit einem Partner arbeiten möchten, der internationale Erfahrung mit regulatorischer Tiefe verbindet – sprechen Sie mich gerne an.


🔗 FCA Registereintrag: Sven Ohligs-von Bismarck
 

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